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Distributor (autorisierter Vertreter) für Lieferungen von Zentrifugen an Industrieunternehmen in Russland

Das russische Engineering-Unternehmen „INTECH GmbH“  (ООО „Интех ГмбХ“) hat eine rund 20-jährige Erfolgsgeschichte auf dem russischen Markt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Industrieunternehmen Russlands. Mit langjähriger Erfahrung im Engineering-Bereich haben wir guten Namen auf dem Markt erworben und mehr als 100 Großprojekte für Industriebetriebe Russlands realisiert. Unser Unternehmen ist auf der Suche nach Geschäftspartnern, die in Russland investieren wollen, und vorhaben, den Marktanteil in der Region auszubauen, neue Geschäftsbereiche zu erschließen und dadurch ein neues internationales Niveau zu erreichen.

Inhaltsverzeichnis:

Derzeit suchen wir einen zuverlässigen Partner im Bereich von Zentrifugen für eine Zusammenarbeit in Projekten in Russland. Sollten Sie Interesse an offizieller Distributorvertretung von Ihren Produkten haben, sind wir gerne für Sie da.

Die Geschäftsleitung und unsere kontaktstarken Projektleiter kennen sich auf dem russischen Markt sehr gut aus und sind mit lokalen Vorschriften, mit der Geschäftskultur sowie mit finanzieller Abwicklung der wirtschaftlichen Tätigkeiten von russischen Kunden sehr gut vertraut. Alle unsere Verkaufskräfte verfügen über einen umfangreichen Kundenstamm, eine reiche Erfahrung im Bereich erfolgreicher Verkäufe sowie über bereits bestehende Kontakte und Beziehungen zu potentiellen Käufern Ihrer Zentrifugen. Das alles erlaubt uns, zeitnah die am besten geeignete Vertriebsstrategie zu bestimmen, um Ihnen einen schnellen Zugang zum russischen zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt zu ermöglichen. Unsere Mitarbeiter spezialisieren sich auf Lieferungen der ausländischen Ausrüstungen aus der ganzen Welt und führen Kommunikation  auf Deutsch und Englisch.

Unsere erfahrenen Branchenexperten und Ingenieure arbeiten ständig daran, die optimale und kosteneffektivste Lösung für jede technische Aufgabe vor Ort zu finden. Wir stehen ständig in Kontakt mit den Unternehmen Russlands, besuchen Kunden, präsentieren Know-Hows und moderne Technologien von unseren Partnern, besprechen vorhandene Problematik und technische Frage- und Aufgabenstellungen gleich vor Ort in engem Austausch mit dem Betriebspersonal aus allen technischen Abteilungen. Dadurch erfahren wir als erste über alle Anforderungen und Modernisierungswünsche. Die Ausstattung von Industriebetrieben ist uns gut bekannt. Dazu kennen wir uns noch gut auf dem regionalen Markt aus und verstehen auch die Marktspezifik in Russland.

Sobald wir als offizieller Distributor Ihrer Firma für die Zentrifugen in Russland auftreten, wird unsere Werbeabteilung eine breite Marktanalyse für Ihre Produkte erstellen. Die Nachfrage der russischen Industrieunternehmen nach den von Ihnen angebotenen wird anhand der Analyse evaluiert und das Marktpotential wird eingeschätzt. Gleichzeitig wird unsere IT-Abteilung eine Webseite für Ihre Produkte auf Russisch gestalten. Fachmännische Vertriebsmitarbeiter werden prüfen, inwiefern die von Ihnen angebotenen Zentrifugen und Kundenbedürfnisse übereinstimmen. Wir geben Ihnen die Auskunft über die Erfolgschancen einer Produkteinführung im Allgemeinen sowie über die Kernzielgruppe der potenziellen Kunden. Somit werden die größten und perspektivreichsten Kunden ausgewählt.

Als Ihr offizieller Vertreter in Russland kann „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) bei Bedarf einmalige Warenlieferungen als auch diverse Typen der Zentrifugen gemäß den russischen Normen zertifizieren lassen. Wir sorgen für die Vorbereitung auf die Zertifizierung und Beschaffung von TR CU (EAC) Zertifikaten 010 und 012. Die Zertifikate ermöglichen den Einsatz Ihrer Anlagen in allen Industriebetrieben in den Ländern der Eurasischen Zollunion (Russland, Kasachstan, Weißrussland, Armenien, Kirgisien) in explosionsgefährdeten Bereichen. Unser russisches Unternehmen übernimmt für Sie die Erstellung der Technischen Begleitdokumentation (z. B. Technischer Pass usw.)  für die Zentrifugen gemäß den Vorschriften der Russischen Föderation und den Normen der eurasischen Zollunion.

Unser Engineering-Unternehmen „Intech GmbH“ (ООО „Интех ГмбХ“) arbeitet mit einer Reihe von russischen Projektinstituten in unterschiedlichen Industriebranchen eng zusammen. Die in Russland und in anderen GUS-Staaten geltenden Standards und Baunormen werden bei der Planung und Projektierung berücksichtigt und Ihre Zentrifugen werden bereits im ersten Schritt im Gesamtprojekt eingeplant.

Unser Unternehmen hat eigene Logistikabteilung, die entsprechend Warentransport, Verpackung und Verladung erledigt, Ihre Waren DAP oder DDP Lager des Käufers liefert und dabei alle unabdingbaren, für den russischen Markt erforderlichen Vorschriften und Anforderungen berücksichtigt.

Unsere Firma hat die eigenen zertifizierten Fachleute, die die Kunden bei Montageüberwachung und Inbetriebnahme der gelieferten Ausrüstung begleiten, die nachfolgende Garantie- und Post-Garantie-Wartung der Zentrifugen durchführen, sowie erforderliche Schulungen und Beratungen für das Betriebspersonal organisieren.

Zentrifugen im Überblick

Man unterscheidet zwei Hauptarten von Zentrifugen: Absetz- und Filterzentrifugen. Absetzzentrifugen werden verwendet, um Emulsionen oder Suspensionen durch Absetzen von dispersen Partikeln unter Einwirkung der Zentrifugalkräfte zu trennen. In der chemischen Industrie sind auch Filterzentrifugen weit verbreitet.

Zentrifugen können im Großen und Ganzen nach folgenden Parametern unterteilt werden:

  • nach dem Typ der Prozessorganisation (kontinuierliche und intermittierende);
  • nach Anordnung der Welle (schräg, horizontal, vertikal);
  • nach Art des Austrags des Filterkuchens (Austrag über Fliehkraft, Gravitation, Förderschnecke, manuell usw.)

Zentrifugen werden nach ihrem Separationsfaktor in zwei Gruppen eingeteilt, die Normalzentrifugen (Кр<300) und Hochleistungszentrifugen (Кр>3000) genannt werden.

Normalzentrifugen kommen zumeist zum Abscheiden aller Arten von Suspensionen zum Einsatz, mit Ausnahme von Stoffgemischen, die eine sehr geringe Konzentration an Feststoffpartikeln haben. Hochleistungszentrifugen werden für das Abscheiden von feinen Suspensionen und Emulsionen eingesetzt.






Nach ihrer Zweckbestimmung können Zentrifugen in Absetz-, Filter- und Abscheidezentrifugen (Separierzentrifugen) eingeteilt werden.

  • Filterzentrifugen haben perforierte Trommeln, die innen in der Regel mit einem Gewebe oder einem anderen Filtereinsatz ausgekleidet sind. Dieser Typ Zentrifugen kommt beim Abscheiden von Suspensionen zum Einsatz, eine körnige oder kristalline Feststoffphase haben, sowie bei festen Materialien und Stückgut.
  • Absetzzentrifugen mit durchgehender unperforierter Trommel kommen beim Separieren von Suspensionen zum Einsatz, die schlecht gefiltert werden können, sowie zum Klären von Suspensionen, die eine geringe Feststoffphase enthalten.
  • Separierzentrifugen haben auch eine nicht perforierte Trommel. Dieser Zentrifugentyp wird häufig für das Separieren von konzentrierten Suspensionen und Emulsionen verwendet.

Neben dem Vorgenannten werden Zentrifugen nach der Art und Weise des Austrags des Filterkuchens eingeteilt. Der Austrag des Filterkuchens kann manuell erfolgen, mit sich hin und her bewegenden Schabern und Messern, oder mittels Schwer- bzw. Fliehkraft.

Zentrifugen können ebenfalls nach ihrer Lagerung unterteilt werden, auf dessen Grundlage sie die Schwebstoffe oder stehenden Substanzen separieren, und nach der Lage der Achse – vertikal, horizontal oder geneigt.

Nach der Organisation des Zentrifugalprozesses können Zentrifugen in kontinuierliche und intermittierende Zentrifugen eingeteilt werden.

Zentrifugen im intermittierenden Betrieb haben drei Hauptfunktionsphasen:

  1. Anlauf der Zentrifuge und Befüllung der Trommel.
  2. Drehung der Trommel mit gleichbleibender Drehzahl, sowie Abscheiden von inhomogenem Gemisch.
  3. Bremsen und Austrag der Trommel.

Das Füllen der Trommel erfolgt, wenn die leere Trommel sich mit einer gewissen Drehzahl dreht, die geringer ist, als die Arbeitsdrehzahl, oder dann, wenn die volle Drehzahl der Trommel erreicht ist. In einigen Fällen muss die Trommel beschickt werden, ehe die Zentrifuge anfährt. Das Austragen des Filterkuchens erfolgt nach dem Anhalten der Zentrifuge oder dann, wenn die Trommel sich mit minimaler Drehzahl dreht.

Recht häufig ist es erforderlich den Filterkuchen zu spülen, nachdem der Hauptprozess des Zentrifugierens abgeschlossen ist. Zu diesem Zweck wird das Spülwasser herausgeschleudert, wozu die Zentrifugentrommel erneut in Rotation versetzt wird. Zuweilen müssen auch einzelne Komponenten der Ausgangsmischung gespült werden.

In intermittierend arbeitenden Zentrifugen können Trommeln mit oder ohne Perforation eingesetzt werden.






Die Trommel besteht aus dem Trommelmantel, der das Filtrat bzw. die Spülflüssigkeit auffängt, sowie aus einer Sicherheitsabsperrung für den Fall, dass die Trommel einen Defekt hat oder zerstört wird. Die Trommel wird von einem Elektromotor angetrieben.

Durch die Zentrifugalkräfte wird die Flüssigkeit durch das Filtermaterial und die Perforation in der Trommel gedrückt. Die Flüssigkeit sammelt sich im Trommelmantel und wird danach über eine Rohrleitung abgeleitet.

Wenn ein Filterkuchen gewonnen werden soll, der einen minimalen Feuchtigkeitsgehalt aufweist, kommen perforierte Trommeln zum Einsatz. Damit kann ein Filterkuchen mit einer Restfeuchte von ca. 1-5% (bei sehr zerkleinerter Feststoffphase von bis 40%) gewonnen werden. Wenn eine nicht perforierte Trommel für diese Zwecke eingesetzt wird, verbleibt im Filterkuchen eine erheblich höhere Restfeuchte (etwa 70% und mehr).

Um die Effizienz des Trennprozesses zu erhöhen, werden in Trommeln ohne Perforation spezielle Ringeinsätze eingesetzt, die die Bewegungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit, die sich an der Wandung befindet, reduzieren. Auf diese Weise wird der Absetzprozess der Festkörperpartikel erheblich verbessert.

Zentrifugen mit intermittierender Funktion werden in der Regel mit einer senkrecht stehenden Welle produziert. Der Austrag des Materials in solchen Zentrifuge kann von unten oder von oben erfolgen. Als komfortabler gilt der untere Austrag, jedoch erfordert dieser höhere körperliche Aufwendungen. Um die Arbeit beim Austragen des Filterkuchens zu erleichtern, werden die Anlagen nicht selten mit einer Spatenmechanik mit Fernsteuerung ausgerüstet. Einige Zentrifugen dieser Bauart sind selbstaustragend.

Sollte es in einer stehenden Zentrifuge mit vertikaler Welle und starrer Lagerung zu einer ungleichmäßigen Verteilung des zu bearbeitenden Materials kommen, treten bei der Trommel ziemlich starke und nicht ungefährliche Vibrationen auf. Aus diesem Grunde sind moderne Zentrifugen mit elastischen Lagern ausgerüstet, wobei das Achslager der Welle in einer sphärischen Buchse angebracht ist.

Die Zentrifugen mit intermittierender Funktion, die am weitesten verbreitet sind, das sind solche, die auf drei Säulen gelagert sind, aber auch oben gelagerte Zentrifugen.

Einteilung der Zentrifugen:

  Typ Funktionsregime Austrag des Filterkuchens
Normale Zentrifugen (∅<3500) Filterzentrifugen mit intermittierender Funktion Manuell
Schwerkraftaustrag
Messeraustrag
mit kontinuierlicher Funktion Trägheitsaustrag
Pulsierend, Kolbenpumpe
Austragschnecke
Absetzzentrifugen mit intermittierender Funktion Manuell
Messeraustrag
Schleuderaustrag
mit kontinuierlicher Funktion Austragschnecke
Hochleistungszentrifugen (∅>3500) Rohrzentrifugen mit intermittierender Funktion Manuell
Abscheider

(Separatoren)

mit intermittierender Funktion Manuell
mit kontinuierlicher Funktion Hydraulisch

Aufbau einer einfachen Absetzzentrifuge






Hauptteil der Zentrifuge ist die Zentrifugentrommel, die auf einer rotierenden Welle aufgesetzt ist. Die Feststoffpartikel der Suspension werden durch die Fliehkräfte in der Trommel an die Trommelwand geschleudert. Wenn sich diese Partikel verdichten, bilden sie einen Filterkuchen. Die geklärte Flüssigkeit kommt in das statische Gehäuse und kann über den Stutzen im unteren Teil abgelassen werden. Nach Abschluss der Arbeit der Zentrifuge wird der Filterrückstand (Filterkuchen) manuell ausgetragen.

Zeichnung einer horizontalen Absetzzentrifuge mit kontinuierlicher Funktion und Austrag über Förderschnecke






Das Funktionsprinzip dieser Zentrifuge besteht darin, dass die Suspension über ein Rohr in das Innere der Trommel gegeben wird, danach wird es über die Fenster in die Absetztrommel geleitet. Auf dieser Etappe erfolgt die Abscheidung der Suspension. Die geklärte Flüssigkeit gelangt in den Mantel und wird über die Stutzen abgeleitet. Die Schnecke mischt den Bodensatz und führt ihn über den Stutzen aus.

Hochleistungszentrifugen. Allgemeine Beschreibung und Funktionsprinzip

Das Trennen von feinen Suspensionen und Emulsionen erfordert erheblich höhere Fliehkräfte. Für solche Prozesse kommen Hochleistungszentrifugen zum Einsatz, von denen es zwei Arten gibt:

  • Hochleistungs-Rohrzentrifugen;
  • Flüssigkeitsabscheider.

Eine Hochleistungs-Rohrzentrifuge ist mit einer geschlossenen Trommel ausgestattet, die die Form eines Rohrs von geringem Durchmesser (bis 240 mm) hat. Die Länge der Trommel ist mehrfach größer als deren Durchmesser, wodurch die Drehzahl der Trommel erheblich höher sein und so starke Zentrifugalkräfte erzeugen kann. Außerdem wird in einer solchen Trommel der Weg der Suspension verlängert, was den Absetzprozess verbessert. In einer Hochleistungs-Rohrzentrifuge wird die zu bearbeitende Substanz in das Innere der sich drehenden Trommel zugeführt. Die Substanz bewegt sich innerhalb des Rohres, kollidiert mit dem Abweiser und wird an die Wandung der rotierenden Trommel geschleudert. Das lange Mittelstück verhindert ein Ablösen des Filterkuchens von der Wandung. Die Trommel hat Köpfe und Kammern für das getrennte Ableiten der schweren und der leichten Flüssigkeit. Die Trommel ist bei Zentrifugen dieser Bauart an einer flexiblen Welle befestigt. Hochleistungs-Rohrzentrifugen können ebenfalls mit einem Wechsel-Ringdiaphragma ausgestattet werden.

Zu den Vorteilen dieser Art von Zentrifugen wird allgemein gerechnet:

  • die hohe Trennungsintensität;
  • die hermetische Abgeschlossenheit;
  • die kompakte Bauart.

Hochleistungszentrifugen zeichnet eine erhöhte Drehzahl aufgrund der Reduzierung des Drehradius aus.

Zeichnung Hochleistungs-Rohrzentrifugen mit intermittierender Funktion:






Der Rotor mit kompakten Wandungen dreht sich im Mantel. Der Rotor hat radiale Flügel, die verhindern, dass sich die Flüssigkeit an der Wandung der Trommel bei deren Rotation absetzt. Die Trommel wird über das Antriebsrad in Rotation versetzt. Unterhalb der Zentrifuge befindet sich das Gegenlager, über das das Rohr in die Trommel geführt wird, das die Aufgabe hat, die Suspension zuzuführen. Die feste Phase setzt sich an den Rotorwandungen ab, die flüssige Phase wird über die obere Öffnung abgeleitet. Der Filterrückstand wird manuell abgetragen. Da das Arbeitsvolumen dieser Art von Geräten nicht sehr groß ist, werden sie in der Hauptsache für das Separieren von Suspensionen mit geringem Feststoffgehalt (max. 1%) eingesetzt.

Beschreibung einer Filterzentrifuge. Bauarten

Die Filterzentrifuge ist ein Gerät zum Trennen von Suspensionen unter Ausnutzung von Fliehkräften. Hauptbaugruppe der Anlage ist die rotierende Trommel, deren innere Fläche mit einem Filtermaterial ausgekleidet ist.

Sobald die Trommel rotiert, wirken Fliehkräfte auf die Suspension. Durch diese wird das Filtrat durch den Filter gepresst, die Feststoffpartikel setzen sich dagegen auf der Filterfläche ab. Die bei diesem Vorgang auftretende Druckdifferenz zwischen den beiden Seiten des Filtereinsatzes ist erheblich höher, als bei normalen Filtern. Dadurch kann die Filterzentrifuge zum Trennen von Suspensionen mit formhaltigen Partikeln eingesetzt werden, die einen Filterkuchen bilden, der sich wenig auspressen lässt. Die Restfeuchte des Filterkuchens beträgt 0,5 bis 5% und wird mit wachsender Partikelgröße geringer. In normalen Filtern haben die so gewonnenen Filterrückstände eine wesentlich höhere Restfeuchte.

Etappen des Trennvorgangs von Suspensionen in einer Filterzentrifuge:

  1. Separieren der Suspension in Filtrat und Filterrückstand;
  2. Verdichten des Filterkuchens;
  3. Trocknen des Filterkuchens.

Falls erforderlich, kann der Filterrückstand auch mit einer Flüssigkeit durchgespült werden. Im getrockneten Filterkuchen ist die Feuchtigkeitsmenge geringer als das Volumen der Filterporen. In der Praxis beträgt das Volumen der Feststoffphase der zu trennenden Suspension 5-25% bei einer Größe der Festkörperpartikel von 10-1.000 mm und mehr.

Filterzentrifugen unterscheiden sich sowohl nach ihrem Aufbau, als auch nach der Art und Weise der Steuerung ihres Betriebs. Nach dem Funktionsprinzip des Filterverfahrens gibt es Apparate mit intermittierendem und kontinuierlichem Betrieb.

Schwingzentrifuge. Charakteristika

Schwingzentrifugen gehören zu den Apparaten mit intermittierender Funktion. Der Austrag des Filterkuchens erfolgt manuell und kann sowohl oben, als auch im unteren Teil erfolgen. Suspensionen mit niedriger und mittlerer Konzentration werden bei rotierender Trommel in die Zentrifuge gegeben. Suspensionen mit hohem Gehalt an Festkörperpartikeln werden im Stillstand in die Zentrifuge gegeben. Das Filtrat wird über einen Stutzen an der im unteren Bereich des Mantels abgeführt.

Nach dem Trennprozess der Suspension schaltet der Antrieb ab und die Trommel bleibt stehen. Der Bediener nimmt den Filterrückstand manuell über den Boden (bei Zentrifugen mit untenliegendem Austrag) oder über den oberen Rand (bei Zentrifugen mit obenliegendem Austrag) heraus.

Die Vorteile der Schwingzentrifugen bestehen in ihrem einfachen Aufbau und den relativ niedrigen Kosten der Anlage.

Der Trommeldurchmesser der Schwingzentrifuge beträgt 400-1.250 mm bei obenliegendem Austrag und 800-1.600 mm bei untenliegendem Austrag.

Zentrifuge mit mechanisiertem untenliegendem Austrag des Filterkuchens. Charakteristika

Eine Zentrifuge mit mechanisiertem untenliegendem Austrag des Filterkuchens ist im Vergleich zu Zentrifugen mit manuellem Austrag und intermittierender Funktion eine kompliziertere Vorrichtung. Sämtliche Arbeitsgänge, wie Beschickung, Filtration, Spülen, Trockenschleudern und Austrag des Filterkuchens erfolgen automatisch.

Wenn die Suspension in die Trommel gegeben wird, beträgt deren Umfangsgeschwindigkeit 8-30 m/s. Beim Spülen und Trockenschleudern des Filterkuchens kommt die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel auf 50-75 m/s. Da für die unterschiedlichen Arbeitsgänge verschiedene Umfangsgeschwindigkeiten der Trommel erforderlich sind, sind diese Zentrifugen mit einem Antrieb mit variabler Phasenfrequenz ausgestattet.

Der Filterkuchen wird mit Hilfe eines Messers abgetragen, dessen Länge gleich der Höhe der Trommel ist. Das Messer dreht sich um seine eigene Achse und nähert sich je nach der vom Filterkuchen abgeschnittenen Schicht der Oberfläche des Filtermaterials. Beim Austrag des Filterkuchens beträgt die Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 4-5 m/s, die von einem separaten Motor gehalten wird. Das Messer kann sowohl manuell, als auch automatisch bedient werden.

Der Durchmesser der Filtertrommeln dieser Art von Zentrifugen variiert im Bereich 1.000-1.600 mm.

Zentrifugen der hier betrachteten Bauart eignen sich besonders für das Separieren von Suspensionen mit Feststoffpartikeln ab 30 mm, die über 10% von deren Volumen ausmachen.

Hängezentrifuge. Beschreibung

Das Hauptmerkmal für Hängezentrifugen besteht darin, dass sie selbst die Filtertrommel zentrieren und verhindern, dass Fugat auf den Antrieb oder die Lagerung gerät.

In Hängezentrifugen wird die Welle mit dem oberen Ende an einer kugelgelagerten Aufhängung befestigt. Daneben ist ein Silentblock befestigt, der verhindert, dass die Welle aus der vertikalen Ebene heraus kommt. Die Lagerung besteht aus einem System von Lagern, die in einem Becher angeordnet sind. Der Becher wiederum stützt sich auf dem Gehäuse des Antriebskopfes ab. Durch diesen Aufbau wird erreicht, dass sich die Trommel selbst zentriert.

Der Filterrückstand kann auf zweierlei Art und Weise ausgetragen werden, und zwar manuell (dafür muss der Rotor angehalten werden) oder automatisch (bei Rotordrehung mit niedriger Drehzahl). Bei mechanisiertem Austrag stößt der Kolben, indem er sich über die gesamte Höhe der Trommel bewegt, den Filterkuchen durch die Ringluke. Am Kolben ist eine konusförmige Haube. Diese wird während des Austrags des Filterkuchens abgesenkt, dann wieder hochgehoben, um die untere Öffnung der Trommel zu verschließen.

Jeder Arbeitsgang erfolgt bei mit einer bestimmten Drehzahl rotierendem Rotor. Für diese Zwecke hat die Zentrifuge einen Antrieb mit fünf Gängen.

Zentrifuge mit Messeraustrag des Filterkuchens. Charakteristika

Die horizontale Zentrifuge mit Messeraustrag des Filterkuchens wird zum Trennen von Suspensionen eingesetzt, in denen Feststoffpartikel mehr als 10% ausmachen und eine Partikelgröße von über 30 mm haben (Zerkleinerung ist zulässig).

Eine Besonderheit dieser Zentrifugen besteht darin, dass sämtliche Arbeitsgänge vom Zuführen der Suspension bis zum Austrag des Filterkuchens automatisch erfolgen. Dabei rotiert die Trommel mit permanenter Drehzahl.

Der Arbeitszyklus dauert etwa 10 Minuten. Für jeden Arbeitsgang gibt es ein Programm mit Festlegung der Zeitspanne.

Den Prozess kann man sich schematisch in etwa so vorstellen: In der Rohrleitung wird ein Ventil für 3 Minuten geöffnet und die Suspension wird zugeführt. Nach dem Abtrennen des Filtrats von der Feststoffphase erfolgt das Auspressen des Filterkuchens für 0,5 Minuten. Dann wird für 1 Minute eine Spülflüssigkeit zugesetzt. Das darauf folgende Ausschleudern dauert ebenfalls 0,5 Minuten. Danach wird das Messer in Bewegung gesetzt – innerhalb von 5 Minuten schneidet es den Filterkuchen ab und nähert sich dem Filtereinsatz.

Die Ventile öffnen und schließen automatisch mittels Kolben, die sich in Zylindern bewegen. Das Ventil ist am Ende der Kolbenstange montiert und öffnet bei Bewegung des Kolbens nach oben, wenn der Kolben nach unten fährt, schließt das Ventil. Damit sich der Kolben im Zylinder bewegt, wird Öl unter Druck gesetzt. Genau auf dieselbe Weise wird das Messer betätigt, um den Filterkuchen abzuheben. Die abgeschnittenen Schichten werden über eine geneigte Rüttelrinne abgeführt.

Die Zentrifugen der hier in Rede stehenden Bauart sind mit einem Konsolenrotor (Zylinderdurchmesser bis 2.000 mm) oder einem Rotor, der zwischen zwei Lagern angeordnet ist (Zylinderdurchmesser bis 3.400 mm), ausgestattet.

Zentrifuge mit intermittierendem Austrag des Filterkuchens. Beschreibung

Zentrifugen mit intermittierendem Austrag des Filterkuchens werden für das Trennen von Suspensionen eingesetzt, die über 20% der Festkörperpartikel von 0,1 mm Größe enthalten. Es sind Einkaskadenmaschinen mit kontinuierlicher Funktion. Am besten eignen sie sich für Suspensionen, die sich leicht teilen lassen und ihre Fließeigenschaften verlieren.

Der Rotor der Zentrifuge besteht aus einem Boden und einem Mantel, in dem ein schlitzförmiges Sieb eingesetzt ist. Innerhalb des Rotors ist eine Schubstange – die kann ein Kolben sein oder ein beweglicher Boden. Im Betrieb vollführt die Schubstange Drehbewegungen, sowie und Hin- und Herbewegungen.

Die Suspension wird kontinuierlich über einen Trichter auf das geschlitzte Sieb. Das Fugat passiert das Sieb, der Filterkuchen wird mit der Schubstange nach vorn bewegt, gleichzeitig wird mit einem Flüssigkeitsstrahl gespült, trockengeschleudert und portionsweise in einem Auffangbehälter aufgefangen.

Sobald die Schubstange sich nach vorn bewegt, kommt ein kleiner Teil der Suspension auf das gereinigte Sieb, wodurch die Feststoffpartikel sich zusammen mit dem Fugat absetzen können. Um auszuschließen, dass Filterkuchen in das Fugat gelangt, ist in der Trommel ein Sieb angebracht, dessen Öffnungen nicht größer sind, als die Festkörperpartikel der Suspension.

Die Besonderheit von Zentrifugen dieser Bauart bestehen darin, dass es praktisch nicht möglich ist, das Sieb mit mechanischen Mitteln zu reinigen. Daher eignet sich die Vorrichtung für das Separieren von Suspensionen, in denen es gelöste Feststoffpartikel gibt. In solchen Fällen wird das Sieb durch Spülen mit einer Flüssigkeit regeneriert, die den Filterrückstand auflösen kann.

Der Rotor der Zentrifuge hat einen Durchmesser von 160-1.400 mm. Seine Länge richtet sich nach den Eigenschaften und der Stärke des Filterkuchens.

Eine Filterzentrifuge mit kontinuierlicher Funktion und pulsierendem Kolben zum Austragen der Filterrückstände ist auf der folgenden Abbildung schematisch dargestellt:

Schematische Darstellung einer Filterzentrifuge mit Kolbenpumpe. Funktionsprinzip






In dieser Zentrifuge gelangt die Suspension in den konischen Trichter, der sich mit derselben Drehzahl dreht, wie die perforierte Trommel. Dadurch, dass die Suspension in eine Drehbewegung versetzt wird, wird sie über die Öffnungen im Trichter auf den Filtereinsatz im Bereich vor dem Kolben geschleudert. Aufgrund der Fliehkräfte wird die flüssige Phase durch den Filtereinsatz gepresst, wie auch durch die Perforation der Trommel und gelangt in das Gehäuse. Danach wird sie über einen Stutzen im unteren Teil des Gehäuses abgeleitet. Die Festsubstanzen bleiben auf dem Filtereinsatz und bilden den Filterkuchen. Wenn sich der Kolben nach rechts bewegt, bewegt sich der Filterkuchen periodisch zum Rand der Trommel hin. Folglich zieht der Kolben bei jedem Hub einen Teil des Filterkuchens aus der Trommel in die Haube. Danach wird der Filterkuchen über eine Rinne aus der Zentrifuge ausgetragen. Der Kolben ist an der Kolbenstangenwelle befestigt, die sich in der Hohlwelle befindet. Der Kolben ist mit der Vorrichtung so verbunden, dass sie ihn in eine Hin- und Herbewegung und eine Drehbewegung versetzt. Die Trommeldrehung erfolgt über die Hohlwelle. Kolben und Trommel rotieren mit gleicher Drehzahl.

Diese Art von Zentrifugen hat einen Durchsatz, der größer ist, als der von einer Zentrifuge mit intermittierender Funktion. Zudem erfordert sie keine größeren Aufwendungen an manueller Arbeitskraft. Ungeachtet der offensichtlichen Vorteile hat diese Art von Zentrifuge auch allerhand Nachteile. Da wären die hohen Aufwendungen für die Elektroenergie, die für den Betrieb des Kolbens aufgewandt werden muss. Hinzu kommt, dass die Filterqualität stark nachlässt, nachdem der Filterkuchen entfernt worden ist, weil dann der Filtervorgang nur auf dem Filtereinsatz stattfindet, wo eine Schicht des Filterkuchens bereits ausgetragen wurde.

Mehrkaskaden-Zentrifuge mit intermittierendem Austrag des Filterkuchens. Beschreibung

Mehrkaskaden-Zentrifugen mit intermittierendem Austrag des Filterkuchens werden zum Trennen von Suspensionen in solchen Fällen verwendet, in denen die Schichtstärke der Feststoffphase ziemlich groß ist.

Je größer die Schichtstärke des Filterkuchens, desto größer die Kraft, die der Mitnehmer an die Schubstange anlegen muss. Aus diesem Grunde sinkt die Drehgeschwindigkeit des Rotors und die Restfeuchte im Filterkuchen nimmt zu. Probleme dieser Art können effizient mit Kaskadenzentrifugen gelöst werden.

Der Rotor dieser Zentrifugen besteht aus einer Reihe von teleskopisch angeordneten Filtertrommeln unterschiedlicher Länge. Beim Filterprozess durchläuft die Suspension nacheinander alle Trommeln. Die ungeraden Trommeln sind mit der Kolbenstange verbunden und stoßen die geraden Trommeln durch die Pleuelbewegung nach vorn. In den geraden Trommeln ist ein Sieb installiert, auf dem sich der Filterrückstand weiterbewegt. Die Kanten der Mäntel dieser Trommeln sind Schubstangen für die ungeraden Trommeln, wenn der Kolben zurückfährt.

Der konstruktive Aufbau von Mehrkaskaden-Zentrifugen ermöglicht es, Länge und Stärke des Filterkuchens in der Trommel im Vergleich zu Einkaskaden-Zentrifugen zu reduzieren. Dadurch wird das Trockenschleudern des Filterkuchens merklich verbessert. Eine weitere günstige Eigenschaft von Geräten dieser Bauart ist deren geringer Energieverbrauch beim Austragen des Filterkuchens.

Vergleich, Auswahl und Bedienung einer Zentrifuge

Kontinuierlich arbeitende Zentrifugen zeichnen sich durch einen höheren Materialdurchsatz aus, als Zentrifugen mit intermittierender Funktion. Daher können Zentrifugen mit kontinuierlicher Funktion sowohl in der Großindustrie, als auch in Kleinbetrieben aktiv eingesetzt werden.

Filterzentrifugen mit intermittierender Funktion werden für die Bearbeitung solcher Materialien eingesetzt, wie:

  • gekörnte Materialien;
  • faserige Materialien;
  • Stückgut.

Die Restfeuchte des Filterkuchens im Austrag beträgt:

  • bei grobkörnigen Materialien unter 1%;
  • bei mittelkörnigen Materialien bis 5%;
  • bei feinkörnigen Materialien bis 40%.

Absetzzentrifugen mit intermittierender Funktion sind für das Abscheiden von schwer zu filternden Suspensionen gedacht. Der Filterkuchen im Austrag hat eine Restfeuchte von ca. 70%.

Automatische Zentrifugen verfügen über gute Durchsatzwerte (in der Mitte zwischen intermittierend und mit kontinuierlich arbeitenden Anlagen). Der Filterkuchen wird mit einem Messer ausgetragen, weshalb Zentrifugen dieser Art nicht dort zum Einsatz kommen sollten, wo es darauf ankommt, dass die Struktur der Fasern oder des Granulats, aus dem die Substanz besteht, erhalten bleibt. Für das Arbeiten mit kristallinen oder faserigen Materialien werden mit einem pulsierenden Kolben ausgerüstete Zentrifugen eingesetzt.

Horizontale Zentrifugen mit Schneckenaustrag sind gut für das Arbeiten mit Suspensionen geeignet, die große Mengen an feinkörnigen Festkörperpartikeln enthalten. Geräte dieser Art werden auch als Klassierapparate eingesetzt (zum Klassieren von gekörntem Material, Erz, Sand oder Kohle, nach Größe).

Hochleistungszentrifugen sind kompakt und hermetisch abgeschlossen. Daher eignen sie sich für das Klären von Lacken und Ölen, wie auch für das Arbeiten mit schädlichen oder brennbaren Flüssigkeiten. Zum Dehydrieren von Erdölprodukten werden Flüssigkeitsabscheider eingesetzt. In der Milchindustrie sind Tellerabscheider ziemlich verbreitet.

Zentrifugen müssen entsprechend bedient werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Trommelrotation fließend (stoßfrei) angefahren wird, ebenso sind Vibrationen der Trommel und der Welle zu vermeiden. Beim Anhalten der Zentrifuge ist zuerst der Antrieb abzuschalten und erst danach die Bremse zu betätigen. Beim Betrieb von Zentrifugen sind die Sicherheitsbestimmungen strikt einzuhalten.

Zentrifugenfunktion. Beschreibung

Beim Zentrifugieren werden die inhomogenen flüssigen Systeme durch die Zentrifugalkraft getrennt. Für dieses Prozess werden spezielle Maschinen (Zentrifugen) verwendet. Das Hauptelement einer Zentrifuge ist die perforierte Trommel, die auf einer Welle (vertikal oder horizontal) Rotationsbewegungen ausführt.

In einer Zentrifuge laufen die folgenden Arten von Prozessen ab:

  • Zentrifugalfiltration;
  • Zentrifugalabsetzen;
  • Zentrifugalklärung.

Zentrifugenfiltration bezeichnet den Prozess, bei dem Suspensionen in einer Zentrifuge abgeschieden werden. In einem solchen Falle sind Zentrifugen mit einer perforierten Trommel ausgestattet, an denen die Schicht des ausgefilterten Materials anliegt. Die Substanz wird an die Trommelwandung geschleudert. Durch die Fliehkraft wird die Flüssigkeit durch die Filterkuchenschicht und das Filtergewebe gepresst. Es gelangt über Bohrungen nach außerhalb der Trommel. Die Feststoffphase bleibt auf der Oberfläche des Filtergewebes haften.

Im Prinzip laufen bei der Zentrifugalfiltration drei physikalische Prozesse ab:

  • Filtration unter Bildung des Filterrückstands (Filterkuchens);
  • Verdichten des Filterkuchens;
  • Ableiten der der Flüssigkeit aus dem Filterkuchen.

Zentrifugenabsetzen ist der Prozess, bei dem eine Suspension in einer Zentrifuge getrennt wird, die mit einer Trommel mit geschlossenen Wänden ausgestattet ist. Die Suspension wird in den unteren Teil der Trommel gegeben. Durch die Fliehkraft wird die Flüssigkeit an die Wandung geschleudert. Dort wird der Filterrückstand abgeschieden. Die Flüssigkeit bildet eine innere Schicht. Weiter wird die Flüssigkeit von der Suspension, die zum Absetzen gelangt, ausgestoßen. Die Flüssigkeit steigt auf und läuft über den Rand über. In einem solchen Falle laufen zwei physikalische Prozesse ab:

  • Absetzen der Feststoffphase;
  • Verdichtung des Filterkuchens.

Zentrifugale Klärung ist ein Prozess, der ebenfalls in Trommeln mit durchgehender Wandung abläuft. Er kommt zur Anwendung, wenn Suspensionen mit einem geringen Feststoffgehalt (feine Suspensionen, Kolloidlösungen) getrennt werden sollen. Unter physikalischem Aspekt handelt es sich um ein freies Absetzen der Festkörperpartikel unter Fliehkrafteinwirkung.

Trommeln mit durchgehenden Wandungen können ebenso Emulsionen trennen. Die Komponenten der Emulsion werden in eine Außenschicht mit hoher Dichte und eine Innenschicht mit niedriger Dichte geteilt. Aus der Trommel werden die nach Phasen getrennten Flüssigkeiten gesondert ausgetragen. Dieser Prozess vereinigt Absetzen und Filtern durch Fliehkraft in einem.

Zentrifugieren ist ein effektiveres Verfahren zur Trennung von flüssigen Systemen, als Absetzen oder Filtern. Je höher der Separationsfaktor, desto höher die Separationsfähigkeit der Zentrifuge:

∅ = (ω²*r)/g

Wobei w: Winkelgeschwindigkeit der Trommelrotation, rad/s;
r: Trommelradius, m;
g: Erdbeschleunigung, 9,81 m/s2.

Der Separationsfaktor kann durch Erhöhen des Trommelradius und/oder der Rotationsgeschwindigkeit erhöht werden.

Einer der Hauptparameter einer Zentrifuge ist der Durchsatzindex, der nach folgender Formel berechnet wird:

∑ = ∅*F, m²

Maschinen für das Zentrifugieren können nach folgendem Schema eingeteilt werden:

  • dem Separationsfaktor;
  • der Durchsatzleistung;
  • der Funktionsweise (intermittierend oder kontinuierlich);
  • nach konstruktiven Parametern (Position und Fixierung der Welle);
  • Verfahren für den Austrag des Filterkuchens.

Das Verfahren des der Zentrifugierens sorgt für eine effiziente Trennung von inhomogenen flüssigen Gemischen. Diese Methode basiert auf der Nutzung der Fliehkraft. Das Zentrifugieren wird in diversen Bereichen der Technik aktiv angewandt. Die Zahl der Bauarten und Konstruktionen von Zentrifugen ist groß.

Hauptteil von Zentrifugen ist die Trommel, die mit enormen Drehzahlen auf einer horizontalen oder vertikalen Welle rotiert. In Zentrifugen können inhomogene Suspensionen durch Filtration oder durch Absetzen getrennt werden.

Für das Absetzen werden Trommeln verwendet, die durchgehende Wandungen ohne Perforation haben. Beim Filtern kommen Trommeln zum Einsatz, die mit einer Perforation versehen sind, und die mit einem Filtermaterial bedeckt sind. Wenn die Wandungen der Trommel nicht perforiert sind, wird das Material in Abhängigkeit vom spezifischen Gewicht durch die Fliehkraft in Schichten aufgeteilt. Dabei befindet sich an der Trommelwandung die Materialschicht mit dem größten spezifischen Gewicht. Sollte die Trommelwandung perforiert sein und ein Filtereinsatz auf der Innenfläche der Trommel angebracht sein, werden die Feststoffpartikel den Filtereinsatz aufgefangen. Die flüssige Phase durchdringt den Filtereinsatz und den aus Feststoffpartikeln bestehenden Filterkuchen, wonach sie aus der Trommel abgeleitet wird.

Charakteristik des Zentrifugierens

Das Zentrifugieren kann nach dem Prinzip des Absetzens oder der Filtration erfolgen. Dafür werden entweder perforierte oder nicht perforierte Trommeln verwendet. Diese Prozesse unterscheiden sich stark voneinander nach ihrer physikalischen Natur. Außerdem gibt es separate Arten von jedem dieser Prozesse, die sich je nach dem Grad der Dispersität der Feststoffphase, der Menge und den physikalischen Eigenschaften der Suspension selbst unterscheiden.

Zum Reinigen einer Flüssigkeit, die eine geringe Menge an Beistoffen enthält, sowie zum Trennen von Suspensionen, die viele Feststoffpartikel enthalten, kann ein Zentrifugieren in Absetzbehältern erfolgen.

Der Prozess des Zentrifugierens in Absetztrommeln setzt sich aus solchen physikalischen Prozessen zusammen, wie dem Absetzen der Festkörperpartikel und dem Verdichten des Filterkuchens. Das Verdichten des Filterkuchens basiert auf die Gesetzmäßigkeit der Mechanik von dispersen Medien. Solange die Konzentration der Feststoffphase nicht mindestens 3-4% beträgt, verläuft der Absetzprozess ohne Bildung einer sichtbaren Fläche zwischen der Flüssigkeit und der Feststoffphase. Sobald die Konzentration der festen Phase 4% übersteigt, bildet sich eine Trennfläche zwischen den Phasen. Das erfolgt dadurch, dass die sich in der Flüssigkeit befindlichen Partikel massieren und absetzen.

Das Zentrifugieren in Absetztrommeln unterscheidet sich stark vom Trennprozess in reinen Absetzbehältern. Die Absetzgeschwindigkeit in Absetzbehältern ist konstant, weil der Prozess unter Einfluss der Schwerkraft stattfindet und die Absetzgeschwindigkeit der Partikel nicht von ihrer Lage im Gravitationsfeld abhängt. Zudem sind die Kraftlinien im Fliehkraftfeld nicht parallel, weshalb die Bewegungsrichtung der Fliehkräfte für die einzelnen Partikel auf den einzelnen Rotationsradien unterschiedlich ist. Folglich kann man die Gesetzmäßigkeit der Absetzprozesse nicht auf den Absetzprozess beim Zentrifugieren in Absetztrommeln anwenden.

Der Prozess des Zentrifugierens in Filtertrommeln ist noch komplizierter. Er läuft in drei Stadien ab. Zunächst erfolgt die Bildung des Filterkuchens, dann dessen Kompaktierung, und danach das Ableiten der Flüssigkeit, die durch molekulare und kapillare Kräfte in den Poren des Filterkuchens festgehalten wird.

Aus diesem Grunde hat der Prozess der Zentrifugenfiltration wenig gemein mit dem Prozess einer konventionellen Filtration, die unter Schwerkraftbedingungen abläuft. Nur die erste Phase des Filterprozesses hat große Ähnlichkeit mit der Fliehkraftfiltration, unterscheidet sich jedoch von ihr durch den durch die Fliehkräfte aufgebauten hydraulischen Druck der Flüssigkeit, die die Filterkuchenschicht passiert. In dieser Zeit kann die Flüssigkeit, die sich im Filterkuchen in freier Form befindet, auf natürliche Weise aus diesem abfließen. Die anschließende Etappe ist analog der entsprechenden Etappe beim Absetzzentrifugieren. Die letzte Etappe wird durch eine Kompaktierung des Filterkuchens und durch das Endringen von Luft in den Filterkuchen charakterisiert. Dieser Prozess wird mechanische Trocknung des Filterkuchens genannt.

Beim Übergang von der ersten zur letzten Phase wird das Tempo, in dem die Flüssigkeit aus dem Filterkuchen entfernt wird, immer geringer. Hierbei wird Flüssigkeit, die sich mittels der molekularen Kräfte im Filterkuchen hält, praktisch nicht entfernt. Folglich verlaufen die zweite und die dritte Phase beim Zentrifugieren nach ganz anderen Gesetzen ab, die sich deutlich vom Filterprozess unterscheiden.

Die Dauer der Phasen richtet sich nach dem Konzentrationsgrad der betreffenden Suspension, nach den technischen Daten der Zentrifuge, sowie nach den physikalischen Eigenschaften der Suspension. Die erste Phase verläuft beim Zentrifugieren von verdünnten Suspensionen bei deren längerer Zuführung in die Trommel. Diese Phase ist fast nicht vorhanden oder hat nur eine kurze Dauer beim Zentrifugieren der meisten stark konzentrierten Suspensionen.

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